Das bodenlose (Sommer)Loch

It's my party and I cry if I want to!

It's my party and I cry if I want to!

It’s that magical time of the year again, boys and girls! Die Sonne knallt erbarmungslos auf unsere Häupter und verbrennt Hirnzellen schneller als eine Mischung aus Jack Daniels, Klosterfrau Melissengeist, Hustensaft und Cola (Memo an mich: für das Ding brauch ich dringend einen Namen ich hab’s! Knalltüte soll er heißen!). Und alles was die Sonne nicht als Achselhöhlenausdünstung recycelt übernimmt der, durch IQ-senkende Maßnahmen wie WM und „Sommerhits“ entfachte, ungebremste Alkoholkonsum. Anders kann ich es mir nicht erklären wie manche Leute, die dummerweise etwas zu melden haben, derzeit wieder auf Ideen kommen, bei denen sich jeder halbwegs zurechnungsfähige Mensch an die Stirn fassen würde und im Gegenzug dann über Entscheidungen geweint wird, die eigentlich gar nicht mal so doof sind – aber irgendwas ist ja immer. Und wenn man weder irgendein Rad neu erfinden, etwas verändern noch sinnfrei meckern kann macht es ja auch keinen Spaß. Oder anders ausgedrückt: „Wohl zu tief ins Sommerloch geschaut?“ (mehr …)

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Too "oldschool" to be cool?

Too Oldschool To Be Cool?

World of Warcraft hat die MMORPG-Szene nachhaltig verändert. Neben dem leichten Einstieg, der intuitiven Benutzeroberfläche, der Bedienung verschiedenster Spielstile und der „Erfolgsgarantie für Jedermann“ setzte es neue Maßstäbe. Ein Feature ist dabei jedoch ganz besonders hervorzuheben: die LUA-Schnittstelle.

Dank dieser Schnittstelle werden von der Community viele kleine Hilfsprogramme für World of Warcraft entwickelt, die das Spiel um einige Funktionen erweitern oder bestehende Funktionen ausweiten. Diese Hilfsmittel, genannt „Addons“, erfreuen sich großer Beliebtheit da sie einen gewissen Komfort und auch Vorteile in das Spiel bringen. Dieser Komfort hat aber auch seine Schattenseiten. Die Addons veränderten die Community, das Spielerlebnis und auch das Spielgefühl. Etwas das in älteren Spielen nie passiert ist, in denen es noch keine Addons gab. Ist es also vermessen zu behaupten dass MMORPGs ohne Addons bessere Spiele sind? Oder sind Addons der neue Standard und müssen durch Implementierung einer entsprechenden Schnittstelle vom Hersteller ermöglicht werden, so wie es derzeit einige Spieler in Aion fordern?

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Aller guten Dinge sind … 14?

Um ein Haar wäre ich an meinem Morgenkaffee erstickt, glücklicherweise kam er wieder zur Nase raus. Grund dafür ist die Meldung des Tages:

Final Fantasy XIV © Square Enix

Square Enix tut es wieder und schickt die wohl berühmteste und erfolgreichste Spieleserie aller Zeiten in die nächste – bislang vierzehnte – Runde und lässt den neuesten Ableger das Erbe von Final Fantasy XI Online antreten: es wird das zweite große MMORPG der Asiaten und der erste eigenständige Teil der Serie, der die Fortsetzung eines Vorgängers darstellt.

Was bisher bekannt ist, welche Erwartungen ich habe, wieso ich für dieses Spiel meine Seele verkaufen würde & ein Video gibt es nach der Trennlinie »

Stöckchen: Mein erstes Mal

Yitu, Carschti und Quilara haben ein Stöckchen geworfen und rufen zu einer kleinen Umfrage auf. Da lass ich mich doch nicht lumpen und gebe einfach mal meinen Senf dazu:

Erstes MMO:
Ragnarok Online.

Erste Charakterklasse/Rolle und Rasse:
Swordman, der ganz normale Nahkämpfer mit Schwert und Schild.

Erstes für ein Jahr durchgehend gespieltes MMO:
Das wird schwer. Ragnarok Online habe ich sogar 2 Jahre gespielt, allerdings nur während der internationalen Beta, dann gewechselt zur europäischen Beta und da gab es ständig Serverwipes. Also immer wieder in regelmäßigen Abständen von vorne angefangen. Ansonsten World of Warcraft, gaaaaaaaaaaaaaaaaaanz knapp gefolgt von Final Fantasy XI Online. Da fehlten grade mal 1,5 Monate um das Jahr vollzumachen.

Erstes MMO das dich wirklich begeistert hat:
Final Fantasy XI Online.

Erste Gilde wo man sich wirklich wohl gefühlt hat:
La Familia, unsere eigene Gilde in WoW.

Erster Charakter und Spiel wo man am Endlevel angekommen ist:
Ich würde ja jetzt meinen Charakter in Ragnarok Online benennen. Allerdings wurde die Höchststufe mit den neuen Betaphasen ständig hochgeschraubt. Anfangs war sie noch bei 40, irgendwann lag die bei 99 und inzwischen ist sie bestimmt weit darüber. Von daher: Fermín, mein Nachtelf Schurke in WoW. Wobei … der ist auch bloß 71 … zählt das Addon? Hallo? Hilfe …

Erster ‚WOW‘ Moment in einem MMO:
*grr* Das ist echt eine harte Nuss. Da gibt es in Final Fantasy XI Online insgesamt 3 Momente, die sich mir in’s Gedächtnis gebrannt haben. Allerdings kann ich mich beim besten Willen nicht mehr daran erinnern, wann welcher Moment war. Daher liste ich einfach diese 3 Momente auf:

  • Als ich auf dem Rücken eines Chocobos (ein Reitvogel) versehentlich in das Gebiet Sanctuary of Zi’Tah gestolpert bin. Ein immens großer Wald, alt und ehrwürdig. Die Bäume sind so hoch, dass man deren Kronen nicht mehr sehen kann. Überall im Boden gibt es riesige Kristallsplitter und große Steingolems wandern langsam und schwerfällig wie ewige Wächter umher. Überall dort strotzt es nur so vor Magie und Mystik, was auch durch die unbeschreiblich schöne Zonenmusik unterstrichen wird.
  • Eine Schifffahrt die ist lustig, eine Schifffahrt die ist schön! *träller* Ich war es nicht gewohnt, dass man „öffentliche Verkehrsmittel“ in einem Spiel nutzen kann. In Ragnarok Online wurde man ja nur hin- und herteleportiert. Daher hat mich der Hafen in Final Fantasy XI Online sehr fasziniert. Vor allem auch die Tatsache, dass die Schiffe einem tatsächlichen Zeitplan folgen. Alle 15 Minuten legt das Schiff an und kurz darauf wieder ab und auf dem Schiff selbst ist man ca. 12 Minuten unterwegs. Und das ist auch das Tollste: man bewegt sich während der Fahrt frei auf dem Schiff, kann dabei angeln oder sich einfach nur das vorbeiziehende Festland anschauen. Hier kommt richtig großes Abenteuerfeeling der Gattung „Auf zu neuen Kontinenten!“ auf. Besonders lustig wird es dann, wenn Piraten das Schiff angreifen. Ich bin vor bei Begeisterung in meinem Sessel auf- und abgesprungen. Leider habe ich das Schiff viel zu spät entdeckt, sonst wäre es ganz klar mein erster WOW Moment.
  • Der erste offizielle Bosskampf in Final Fantasy XI Online. Der findet normalerweise um Level 25 herum statt und ist ein instanzierter Kampf gegen den sogenannten Dread Dragon. Hier muss die Gruppe wirklich gut zusammenspielen um den Drachen zu besiegen und die Hintergrundmusik ist packend und reißerisch. Einen derart hohen Adrenalinkick wie in diesem Kampf hatte ich zuvor noch nie in einem Spiel.

Erstes MMO das man nicht mehr sehen konnte (überspielt):
Ganz klar WoW. Kurz vor Eintritt in den T7 Content war das Maß einfach voll, es ging einfach nicht mehr. Wenn man merkt, dass man bereits beim Einloggen ein Gefühl des Widerwillens hat, dann klappt’s auch einfach ingame nicht mehr.

Erstes MMO das man vor dem Release intensiv verfolgt hat:
Warhammer Online

Das erste mal völlig planlos in einem MMO:
Final Fantasy XI Online. Das Spiel ist zwar schon 7 Jahre auf dem Markt, aber einsteigerfreundlich war es noch nie. Das Spiel richtet sich voll an Profis und macht daraus keinen Hehl. Erschwerend kommt hinzu, dass das Spiel sowohl für den PC als auch für Konsolen konzipiert wurde. Eine Steuerung mit Tastatur und Maus ist am PC daher unglaublich hakelig und fördert Depressionen. Glücklicherweise hatte ich noch ein Rumblepad daheim und habe einfach mal per blöd darauf rumgedrückt und siehe da! Mein Charakter hat sich tatsächlich bewegt. Etwas verwirrt zwar, aber positiv überrascht habe ich dann das erste und (leider) bislang auch letzte Mal ein MMO mit dem Gamepad gesteuert. Gewöhnungsbedürftig, aber die wohl komfortabelste Steuerung, die ich bislang erlebt habe.

Das erste MMO in dem man zum Alt-aholica geworden ist:
Herr der Ringe Online. In Ragnarok Online habe ich mir zusätzliche Charaktere wegen der ständigen Wipes gespart, in Final Fantasy XI kosten zusätzliche Charaktere jeweils einen Euro (klingt blöd, aber die braucht man wirklich nur für Stauraum; ein Charakter kann ja alle Klassen ausüben) und in World of Warcraft hatte ich neben den Schurken nur 2,5 Twinks (44er Paladin, 55er Hexer und 77er Todesritter; der Todesritter stellt dabei den halben Twink dar, weil man den ja schon fast auf Höchstlevel beginnt). In Herr der Ringe Online hingegen habe ich bereits alle verfügbaren Charakterslots verbraucht, ich bin inzwischen schon regelrecht süchtig nach der Charaktererstellung.

Jetzt habe ich mal wieder mehr geschrieben, als interessant wäre und werfe das Stöckchen mit diesen Worten einfach mal weiter.

Mich gibt's auch in schnell

Achtung, jetzt kommt was zum neidisch werden:

Das ist meine Latenz in Herr der Ringe Online, am Marktplatz in Bree (die Hauptstadt) während der Primetime. Satte 72,8 Millisekunden. Generell komme ich nie über 75ms, in World of Warcraft hingegen kam ich nie unter 200ms. Ein gravierender Unterschied. Ein großer Vorteil diesbezüglich ist sicherlich, dass derartige Dinge wie die Auktionshalle und die Handwerkshalle in HdRO instanziert, also die Ballungszentren innerhalb der Stadt servertechnisch strikt von der Stadt selbst getrennt sind. Bei WoW war das ja leider nicht der Fall, hier wurden sämtliche Elemente mindestens vorgeladen, auch wenn man nicht in deren Bereich war. Dies hat die Performance schon ein wenig gedrückt, das Nachladen hat dann den Rest erledigt. In HdRO sehe ich zwar einen Ladebildschirm wenn ich die Auktionshalle betrete (also leider kein fließender Übergang wie in WoW), aber dafür wird während dem Betrachten des Ladebalkens alles geladen und danach bin ich ruckel-, lag- und somit auch schmerzfrei unterwegs. Und den Ladebalken sieht man maximal 5 Sekunden, meist weniger.

Schön zu sehen, dass es auch anders geht ohne gleich den Provider zu wechseln und einen höheren Tarif zu wählen. Vielleicht sollte sich Blizzard diesbezüglich mal ein paar Tipps von Codemasters und Turbine holen.

Wie sieht es derzeit in WoW aus? Gibt es immer noch derartig massive Lags? Und redet sich Blizzard nach wie vor auf die Internetanbindung der Spieler raus?