MMO Diät

Ich persönlich bevorzuge ja schwere Kost. Keine halbfette Margerine, Magermilch oder Tofuwürstchen – zumindest im Bezug auf die Onlinetitel meiner Wahl.

Ich mag meine Spiele komplex, mit Tiefgang und einem knackigen aber nicht unüberwindbaren Schwierigkeitsgrad. Gerade genug um mich zu fordern, mich zu fesseln und mir meine hart erarbeiteten Erfolge wirklich als solche zu präsentieren an denen ich noch lange meine Freude habe und gerne daran zurück denke, wie ich sie erreicht habe.

Was das betrifft ist und bleibt Final Fantasy XI Online (kurz: FFXI) mein ewiger Favorit. Die Story ist fesselnd (nicht alleine durch die unzähligen schön inszenierten Cutscenes), die Quests und Missionen sind ohne eine gute Gruppe selten machbar und die benötigten Erfahrungspunkte für jedes Level steigen rasend schnell an, während die Gegner immer härter werden und ab Level 40 fängt es langsam an, dass Mobs auf gleicher Stufe nahezu unbesiegbar erscheinen. In diesem Spiel muss man wirklich was tun und viel Zeit und Kraft investieren um vorwärts zu kommen. Dafür fühlt sich ein entsprechend hohes Level oder ein bestimmtes erspieltes Ausrüstungsteil zwanzigmal so gut an, wenn man es nach einem harten Weg endlich erreicht hat. Dazu kommt noch, dass man Erfahrung verliert, wenn man stirbt. Dies kann sogar dazu führen, dass man rückwärts levelt, wenn man zu oft stirbt. Will ich natürlich nicht, daher bin ich als Spieler bestrebt meine Klasse wie auch meine Rolle in einer Gruppe bestmöglich zu spielen um eine Fehlerquote meinerseits so gering wie möglich zu halten. Klingt hart, ist es auch – aber ich find’s toll! Ihr wisst ja, 83% geisteskrank und so …

Ich hatte von D&D Online gehört, dass es dort ähnlich sein soll. Aber bevor ich mich dazu durchringen konnte mal meine neugierige Nase in dieses Spiel zu stecken wurde es von den meisten bereits totgesagt. Und dann kam WoW.

Anfangs war WoW ein kultureller Schock für mich als FFXI Veteran. Man konnte nicht deleveln, Erfahrungspunkte gab es bereits für einen korrekten Login und brauchbare Ausrüstung wurde einem noch zusammen mit Geld hinterhergeschmissen – leichte Kost à la carte. Mir war von Anfang an klar, dass sich eine Haltung wie „Schnell, schnell, mit 180 Sachen durch die Wand und weiter“ bald einstellen würde. Spaß gemacht hat es aber trotzdem wegen den Instanzen in denen halbwegs ordentliches Gruppenspiel tatsächlich noch einen gewissen Stellenwert hat. Und um dahin zu kommen musste man halt doch auch erstmal auf anderer Ebene was erreichen – wenn auch nicht soviel wie ich gerne gehabt hätte.

In der Zwischenzeit bin ich natürlich schon lange 70, ordentliches Gruppenspiel wurde von monotonem, sich ewig wiederholendem 1-2-3-Einheitsbrei abgelöst (zumindest in dem T4-Content, in dem ich mich gerade/immer noch bewege). Meinem Schurken wurde seither das Blendpulver genommen, wodurch ich keinen Kräuterkundler mehr brauche der mir die notwendigen Materialien zur Herstellung verkauft. Markenware wurde eingeführt, die sich leicht erspielen lässt wenn ich 2-3mal die Woche exakt das Gleiche wiederhole. Um an Unsummen von Geld zu kommen bestimmten tägliche Quests lange Zeit den Alltag in Azeroth und ich kenne die Insel inzwischen besser als meinen Heimatort. Man kann sagen, dass der bereits geringe Aufwand, der benötigt wird um in WoW etwas zu erreichen, nochmal drastisch verringert wurde.

Können sich andere Hobbyschurken noch an die Quest erinnern, bei der man das Rabenholdtanwesen im Vorgebirge finden musste? Dafür hat man sich extra einen Skill vom Lehrer kaufen müssen um Fallen zu entdecken, damit man JA NICHT die blöde Kiste im Durchgang vor dem Anwesen öffnet, die ja mit einer Falle ausgestattet ist. Trotzdem macht’s jeder auf. Ich habe mich seither immer gefragt, warum ich diesen Skill eigentlich damals gekauft habe, wenn diese eine Kiste doch die einzige Falle im ganzen Spiel ist. Jägerfallen zu sehen ist mir eigentlich ziemlich egal, da ich das Schlachtfeld oder die Arena sowieso nicht freiwillig besuchen will. Also, wozu der Skill?

Wie ich irgendwo mal gelesen habe, scheint es damals (vor meiner Zeit), in den Instanzen Fallen gegeben zu haben, die Schurken mit eben diesem Skill entdecken konnten. Na, das war doch was! Fallen in den Instanzen, die es zu umgehen gilt – eine echte Herausforderung! Leider gestrichen. Warum? Zu kompliziert. Hält die Leute während der Rush Hour nur auf. Find ich nicht gut.

Wie ich jetzt von Lunahexe erfahren habe werden mit dem kommenden Addon beim Schurken sogar noch mehr Sachen gestrichen. Gifte nur noch kaufen, nicht mehr herstellen. Diebeswerkzeug entfällt, Schlösser kann man dann so knacken. Warum hab ich jetzt das blöde Gefühl, dass somit auch die Quests für die Gifte und das Knacken von Schlössern wegfallen werden und man diese Sachen instant beim Lehrer nachgeworfen bekommt für’n Appel und’n Ei? Find ich auch nicht gut.

Aber das alleine ist es ja nicht. Dem Paladin beispielsweise nehmen sie den Segen der Rettung. Der wird dann nämlich nicht mehr benötigt, weil der Schutzbaum der Paladine stärker ausgebaut wird, was sie zu „unkomplizierteren“ Tanks macht. Die daraus folgende Konsequenz ist, dass den DDs ab sofort gleich mal der große Segen der Macht draufgeklatscht wird, damit sie ja noch mehr Schaden machen, die Mobs ja noch schneller umfliegen, die Erfahrungspunkte noch viel schneller gesammelt werden können und Instanzen noch schneller durchlaufen werden. Find ich noch weniger gut.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was Blizzard alles mit dem neuen Addon plant. Ich renne nicht allen Patchnotes hinterher oder stopfe wahllos alle Infos diesbezüglich in mich rein – ich lass mich da lieber überraschen. Aber ich bin mir sicher, dass es da noch mehr ähnliche Entscheidungen für die anderen Klassen gibt. Update: Soso, die Rassenfertigkeiten werden verändert/entfernt, toll!

Weder gefallen mir noch begrüße ich die Entscheidungen, die Blizzard mit dem / für das Addon getroffen hat. Genauer gesagt empfinde ich diese Änderungen als eine sehr massive Minimierung des Spiels. Warum spiele ich ein Onlinerollenspiel? Weil mir der Weg bis zum Endgame wahnsinnig Spaß macht. Ich mag es dabei zuzusehen wie mein Charakter wächst, seine Grenzen austestet und neue Fertigkeiten erlernt. Ich genieße es ihm dabei zuzusehen wie er vom namenlosen Novizen zum geachteten Kämpfer seines Volkes wird und am Ende eine komplette Reflektion meiner Selbst ist durch die individuelle Gestaltung seiner Persönlichkeit und die Spielweise die ich mit diesem Charakter favorisiere. Hingegen macht mir das Endgame weniger Spaß, da sich hier alles nur noch wiederholt, leveln auf Ausrüstungsebene um jenseits der maximalen Charakterstufe noch besser zu werden. Ich persönlich brauche das nicht, mache es aber trotzdem weil ich meinen liebgewonnen Charakter mit Erreichen der höchsten Stufe nicht sofort in den Kleiderschrank packen will / kann. Was aber macht Blizzard mit diesem Addon?

Alles schreit nach einer Entschlackung um die Leute noch schneller in’s Endgame zu bekommen und es noch zugänglicher zu machen. Paladine, die Ihre Segen verlieren weil Ihre anderen Fähigkeiten sowieso mehr Aggro erzeugen als bisher. Auch Orcs brauchen als Tank im Sunwell mit komplett T6 und epischen Sockelsteinchen wohl kaum mehr ihre Rassenfähigkeit „Zähigkeit“ – aber ist es das trotzdem wert einen Charakter so zu beschneiden? Das nimmt ihm doch ein bisschen was von seiner Sympathie. Was kommt als nächstes? Nachtelfen können nicht mehr jederzeit in die Verstohlenheit (ein Kernelement aus WC3!)? Untote können auf einmal ertrinken? Blizzard hat noch viele Elemente, die sie so verbauen können, dass der Weg bis zum Endgame keinen Spaß mehr macht. Bald unterscheiden sich die einzelnen Rassen und Klassen tatsächlich nur noch in ihrem Aussehen voneinander. Und im Engame sind wir dann farblose Teilnehmer in einem Raid, jeder mit einem standardisierten Aufgabengebiet, wie Angestellte in einem Unternehmen.

Auch wenn es jetzt etwas dramatisch und überspitzt klingen mag: vor meinem inneren Auge sehe ich eine Entwicklung des Spiels dahingehend, dass sich die Spieler irgendwann vordefinierte Charaktere erstellen, die bereits zu Anfang die Höchststufe haben, und sich dann in eine Art Lobby einloggen in der sie dann entweder einer Arena, einer Instanz oder einem Raid beitreten. Somit braucht man nicht mehr versuchen eine Gruppe für irgendwas zu finden, dann von Sturmwind nach Shattrath zu kommen und von dort dann mit einem Flugmeister losfliegen – das kostet nämlich alles viel zu viel Zeit und Aufwand. Einfach dem Raum mit dem gewünschten Event beitreten, loslegen, glücklich(?) sein. Das Auktionshaus wird ein eigenes Modul, ähnlich den Itemshops in Free2Play Titeln und das Postsystem wird in eine Art Instant Messenger integriert.

Ganz ehrlich, ich weiß nicht wo Blizzard mit einer derartigen Änderung von essenziellen Dingen wie Spielkern und -mechanik hin möchte, aber ich kenne auf Anhieb einen Schurken, der sich das nicht mehr lange anschauen wird.

Vielen Dank an Lunahexe für all die Informationen über kommende Änderungen.

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12 Kommentare

  1. Farsil

     /  15. September 2008

    Hallo Fermín,

    leider sehe ich in letzter Zeit häufig Blog- oder Foreneinträge, die in Richtung „Hilfe! Blizzard macht das Spiel / meine Klasse / meine Skillung kaputt!“ gehen.

    Normalerweise ignoriere ich solche Artikel, aber bei meinem Lieblingsschurken kann ich das natürlich nicht machen. :-)

    Ich bin sicherlich auch nicht mit allen kommenden Änderungen einverstanden, aber ein Großteil der Kritik basiert meist auf unvollständigen oder falschen Informationen. Außerdem sollte man immer beachten, dass sich das Add-On immer noch in der Betaphase befindet und es weder vollständig ist noch die Änderungen endgültig sind.

    Zu ein paar Dingen möchte ich deshalb einige Anmerkungen machen:

    1. Rassenfähigkeiten:
    Da man die Wahl seiner Rasse nicht rückgängig machen kann, ist es ein deutlicher Eingriff in die Fähigkeiten seines Charakter, wenn diese von Blizzard verändert werden. Aaaaaber: Manchmal sind Änderungen auf Grund von geänderten Spielmechaniken oder Balancing notwendig.

    Für Fermíns Nachtelf werden sich zum Beispiel momentan zwei Dinge ändern:
    # Quickness: reduces the chance to be hit by melee or ranged attacks by 2%
    # Nature Resistance: reduces the chance to be hit by Nature spells by 3%

    Keine Ahnung, wie die Werte vorhin waren, aber bevor man sich über den Verlust von Rassenfähigkeiten beschwert, sollte man auch das Kleingedruckte lesen: Da steht nämlich, dass alle Fähigkeiten, die NICHT aufgelistet sind, UNVERÄNDERT bleiben. Für Nelfen bedeutet dies: Irrwischgestalt und Schattenhaftigkeit sind weiterhin verhanden! Und Menschen haben immer noch ihren Diplomatiebonus…

    2. Zitat Fermín: „Dem Paladin beispielsweise nehmen sie den Segen der Rettung. Der wird dann nämlich nicht mehr benötigt, weil der Schutzbaum der Paladine stärker ausgebaut wird, was sie zu “unkomplizierteren” Tanks macht.“

    Ja, Segen der Rettung wird abgeschafft. Den Rest der Aussage kann ich aber überhaupt nicht nachvollziehen. Der Schutzbaum des Paladins wird, wie bei vielen anderen Klassen auch, ziemlich umgebaut. Dies hat aber nichts mit dem Abschaffen vom SdR zu tun.

    Segen der Rettung war für mich als Schutzpaladin immer eine feine Sache, da man sich damit einen wichtigen Aggrovorteil gegenüber DDs verschaffen konnte. Krieger- und Bärchentanks waren hier deutlich im Nachteil, wenn sie keinen Paladin als Heiler oder DD in ihrer Gruppe hatten, um SdR zu buffen. Mit Lich King erzeugen die Fähigkeiter ALLER Tankklassen deutlich mehr Aggro, um den Verlust von SdR auszugleichen. Außerdem haben Paladine künftig eine Art „kleinen SdR“, der die Aggro eines Mitspielers kurzzeitig senkt.

    – Ist die Änderung ein Nerf für Paladine? Ja.
    – Ist die Änderung notwendig und gerecht? Ja.
    – Geht deshalb die (WoW-)Welt unter? Nein.

    Ich empfinde es auch als gerecht, dass Krieger und Druiden neue und veränderte Fähigkeiten erhalten, damit sie größere Mobgruppen leichter tanken können. Dafür erhalte ich Fähigkeiten, die meine Überlebensfähigkeit steigern und meine Aggroerzeugung gegenüber einzelnen Zielen verbessert. Die Klassen und ihre Fähigkeiten werden sich dadurch zwar ähnlicher, aber das sehe ich als Verbesserung an.

    3. Entfernen von Diebeswerkzeug und Änderung an Giften:
    Diese Änderung gefällt mir auch nicht. Mein Schurke ist zwar erst Level 18 (und wird es vielleicht auch nie höher schaffen), aber der einzige Grund ihn irgendwann mal auf 20 zu spielen war eigentlich, weil ich Gifte mischen wollte.

    Grundsätzlich befürworte ich es, dass Blizzard viele Dinge entfernt, die „unnötig“ Taschenplatz verbrauchen. Bei Mounts, Pets, Heromarken, Schlachtfeldmarken und solchen Dingen finde ich es gut, aber bei „Berufswerkzeugen“ und Reagenzien geht mir das zu weit.

    4. Langweiliges Endgame
    Ich glaube (und hoffe), dass Blizzard hier einiges in BC dazugelernt hat und einige Änderungen deuten auch darauf hin. Wie vielen hängt mir das Markenfarmen in Kara zum Hals raus. Vor einem Jahr war das für mich noch eine tolle Instanz und hat mir viel Spaß gemacht. Mittlerweile wird es immer mehr zur Qual und wenn ich nicht gelegentlich zur Abwechslung mit einem Twink dabei wäre, dann hätte ich schon vor längerer Zeit damit aufgehört.

    Persönlich freue ich mich darauf, gemütlich Northrend zu erkunden und neue Instanzen zu sehen. Mit Level 80 dann die neuen Raids zu erleben und sie im Lauf der Zeit hinter mir zu lassen, da man nicht mehr monatelang hunderte von Marken farmen muß.

    Viele Grüße
    Farsil

    Antwort
  2. @Farsil: Beim Punkt 2 habe ich mich wohl etwas unverständlich ausgedrückt. Ich meinte damit eher weniger, dass der Schutzbaum wegem dem Fehlen von SdR verstärkt wird, sondern dass der Schutzbaum generell stärker wird beim Paladin. SdR ist dann mehr oder weniger unnütz durch die Veränderungen.

    Dass Azeroth wegen all den Änderungen untergehen wird behaupte ich auch nicht, aber Blizzard greift so tief in die Spielmechanik ein und baut dermaßen viel um, dass sich viele Spieler sicherlich nicht mehr mit dem Spiel identifizieren können. Diese Entwicklung gab es bereits bei der Einführung von TBC, es gab (oder gibt immer noch) genug Spieler, die durch das Addon ein quasi neues Spiel präsentiert bekommen. Und mit WotLK passiert das gleiche.

    Ich zähle mich nun mal zu den Spielern, die schätzen was sie haben. Ich habe WoW wegen dem, was ich kennengelernt habe schätzen gelernt. Meine Befürchtung mit WotLK zu viel Neues zu sehen, zuviel neu lernen zu müssen wegen Klassenumstrukturierungen ist nichts, was ich mit einem fortgeschrittenen Level 70 Charakter machen möchte. Neuer Content ja – wieder 10 Level durch Quests meistern zu müssen und viel Neues zu erleben und zu entdecken reizt mich sicherlich. Aber nicht, dass ich dafür erst meinen Schurken umskillen und quasi neu lernen muss. Diesen Schritt finde ich persönlich zuviel.

    Und das reflektiert sich auch auf alle anderen Klassen. Viele Spieler mögen sich wie ich daran stören, andere wiederum können es gar nicht erwarten sich mit den Neuerungen auseinanderzusetzen. So hat jeder sein Pro und Contra bzgl. des neuen Addons.

    Antwort
  3. Farsil

     /  15. September 2008

    Es hängt vermutlich auch stark von der Klasse ab, die man spielt.

    Ich persönlich freue mich auf die Änderungen, da Paladine eine dringend notwendige Generalüberholung erfahren und diese bisher (außer im Holybaum) ziemlich gelungen aussieht. Mein Paladin wird sich im Add-On vermutlich komplett anders spielen und alles was bisher für mich die letzten anderthalb Jahre für Equipment, Talente und Rotation galt ist praktisch hinfällig und muß ich mir neu aneignen.

    Wenn ich mir hingegen die Änderungen bei Priestern ansehe, dann frage ich mich, ob ich meinen Twink überhaupt auf 80 hochleveln soll…

    Antwort
  4. Carschti

     /  15. September 2008

    Leider stellt sich Blizzard damit selbst ein Bein, denn wenn alles vereinfacht wird, kommt man schneller zum Endcontent, dann schreien die Leute wieder nach Abwchslung und Blizzard muss demzufolge immer schneller imemr mehr Content präsentieren. Ob das das Gelbe vom Ei ist?

    Antwort
  5. Anduli

     /  16. September 2008

    Ich hasse lange Blogs. Warum soll ich dem Geschreibsel irgendeines gelangweilten Typen folgen, der sich da über sich oder die (virtuelle) Welt ausläßt?

    Nunja … es ist ein Schurke, der da schreibt :-)

    Und ich glaube, grade das Schurken-Sein ist auch das „Problem“.
    Die Palas freuen sich. Die (Def-)Krieger freuen sich. Die Hexen, die Magier … und all die anderen Schergen. Alle die Hybriden werden aufgewertet, daß keiner durch seine „Spezielisierung“ einen Nachteil hat. Aber als Schurke, der man einem einzigen Zwecke dient, nämlich dem Gegner gehörig und vor allem stilvoll Schaden zuzufügen … nunja, wir Schurken blicken besorgt auf das Addon.
    Juhu, man verpaßt uns 2 Jägerfähigkeiten, nämlich das Aggroumlenken“ (=Irreführung) und das „Enrage Effekt entfernen“ (Einlullender Schuß … MC läßt grüßen ^^). DAS wollte ich ja schon immer. Werden wir dann auch mit LvL 75 dann Schwere Rüstung tragen können?? Nein? Aber ein Kampf-Pet wollen wir haben. Doch ehrlich !!

    Und neben meinem Ruhestein ist das Diebeswerkzeug mein ältestes Item. Nie weggeworfen und nachgekauft btw! Und das soll jetzt auch weg. Fermín hat Recht, die Identität und das Feeling der Schurken geht Hopps.
    Ach ja, hab ich schon erwähnt, daß ich totaaal begeistert bin, daß Mutilate nun auch „von vorn“ möglich sein wird? Einheitsskillung auf Kosten von Stil und Beherrschung. Es gibt 2 wichtige Aussagen für Schurken:

    – Give us Swirly Ball … or Death
    – Rogue – easy to play, hard to master

    Beide Aussagen kann man ab dem 13.11. wohl in die Tonne kloppen.
    Klar bleib ich bei meinem Schurken als Main. Der Todesritter gefällt mir net (vielleicht weil er ein weiterer Hybride ist??). Aber evtl werd ich öfters mit meiner Priesterin (Holy von 1-70 !!) unterwegs sein.

    Schau mer mal … wie der Kaiser immer so schön sagt.

    Verstohlene Grüße
    Anduli

    P.S. Die „Fallen“ gab es im Pechschwingenhort. Ein großer Raum, der voll gestellt war mit Zylindern (fast wie ein Totemwald … bloß damals gabs keine Totems auf der Seite der Allianz ^^). Diese Fallen haben eine Art verlangsamendes Gas verbreitet, und man mußte relativ schnell mit 40 Mann durch den Raum, weil die vielen, vielen kleinen Drachen die man unterwegs tötete, eine extrem kurze Respawnzeit hatten. Ging aber auch ohne Fallen entschärfen, dann brauchte man einfach mehr Heal und Damage …

    Antwort
  6. @Anduli: Das mit den Fallen habe ich mal vor einiger Zeit so im Vorbeilesen mit einem Auge aufgeschnappt, an die Quelle oder genauen Wortlaut kann ich mich beim besten Willen nicht mehr erinnern. Kann schon sein, dass ich hier etwas durcheinanderbringe. Aber nichts desto trotz: Wofür haben wir Schurken diesen (mittlerweile passiven) Skill, wenn wir ihn eigentlich überhaupt nicht brauchen? Das wär doch mal wirklich was, wenn wir den in Instanzen nutzen müssen um die Gruppe erfolgreich durchzubringen. Ach halt, ja … Fallen von Jägern … da gab’s ja sowas in dem Spiel, das nennt sich PvP … ein reiner PvP Skill … meiner Meinung nach auch irgendwie sinnfrei bzw. eine konzeptionelle Fehlentscheidung.

    Und bzgl. des Mutilate von vorn konnte ich auf die Schnelle nichts finden im Internet. Ich hoffe, das war nur ein böser Scherz von Dir, ansonsten war es das definitiv für meinen Schurken. Somit gibt es dann nämlich wirklich keinen Unterschied mehr zwischen einer Kampf- und einer Meuchelnskillung. Somit ist der Individualismus meines Schurken endgültig für die Tonne.

    Irreführung für den Schurken … ich kann nur laut und voller Wahnwitz drüber lachen …

    Antwort
  7. Anduli

     /  22. September 2008

    Du mußt jetzt stark sein!
    Ich neige ja desöfteren zu (schwarzem) Humor. Allerdings gibt es auch für mich Heilige Kühe … oder Tabu-Themen. Eines davon ist „Der Schurke“. Darüber mache ich NIE Witze. Das Mutilate von vorn ist keine Erfindung von mir … es ist (angekündigter) Fakt.

    http://roguerogue.com/?p=60

    Unter „Assassination“ gleich der erste Punkt:

    – Mutilate: No longer requires you be behind the target.

    Wam Bam Thank you Ma’m

    Antwort
  8. @Anduli: Ich glaube, ich habe gerade einen Schlaganfall …

    Antwort
  9. Anduli

     /  23. September 2008

    Hmmm. Vielleicht hilft ja etwas „Beruhigendes Gift“ gegen Deinen Schlaganfall??
    Zumindest wird es einen Enrage-Effekt vom Gegner nehmen ^^

    Auch wenn ich die Muti-Entwicklung nicht so toll finde, muß ich sagen, daß sich der Schurke durchaus gut spielt in der Beta. Auch wenn der Server scheiße laggy ist. Und da im Endcontent dann der Schurke in den Genuß aller Buffs und Auren kommt, weil wohl alles raidübergreifend wirkt, kann sich unser DMG Output ja nur verbessern. Hoffe ich jedenfalls ^^

    Antwort
  10. Ich hab diese Seite durch Zufall gefunden und auch gleich verlinkt!
    Was sagt denn ein Schurke zu den Pala´s momentan ?
    Als Hexe hab ich absolute Probleme und finde, dass es nicht ausbalanciert ist! ;)

    Antwort
  11. @Aenima: Das einzige was ich von den Palas weiß, ist die Tatsache, dass sie jetzt ein Handbuch brauchen wenn sie korrekt bedient werden wollen. Ich habe mich bei meinem 32er Pala nicht mehr wirklich ausgekannt. Wie der Kampf gegen einen Pala für mich als Schurken aussieht weiß ich nicht – ich prügel mich nicht mit anderen Spielern.

    Antwort
  1. Überall nur noch Frust… « WoW - Journal von Nomadenseele & Andy

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